Demenz 

Der Sammelbegriff Demenz (ICD-10-Code F00-F03) beschreibt chronische Erkrankungen des Gehirns, die mit einem schleichenden Verfall kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten zusammenfallen: Pflegebedürftigkeit ist die Folge. Demenz tritt in den meisten Fällen erst ab dem 60. Lebensjahr auf, zeigt sich jedoch bereits ab dem 40.Lj. Nach Schätzungen von Alzheimer´s Disease International sind weltweit 46,8 Millionen Menschen von Demenz betroffen – und jedes Jahr kommen rund 7,7 Millionen Neuerkrankungen hinzu. Im Jahre 2050 werden es weltweit 131 Millionen sein!
Quelle: Statistica (https://de.statista.com/themen/2032/demenzerkrankungen-weltweit/)

Nicht nur, dass eine Demenz mit enormer Pflegebedürftigkeit zusammenhängt, sondern auch mit persönlichen und familiären Leid. Niemand möchte seinen Angehörigen dabei zusehen, wie er zunehmend zerfällt. Der Umgang mit dementiell erkrankten Menschen gestaltet sich als sehr herausfordernd, denn bei diesem Krankheitsbild spürt man zunehmend immer weniger sich selbst und seine Umgebung. Die Wahrnehmung ist komplett „out of order“. Vermutlich hängt dieses mit einer verkalkten Zirbeldrüse zusammen, denn hier bildet sich nachweislich sog. „Hirnsand“. Die Zirbeldrüse ist unser Zentrum der Wahrnehmung. Mangelt es dem Menschen an dem dort gebildeten Serotonin und Melatonin, dann verfällt er in chronische Angstzustände und in einem „Starrsinn“, welches typisch für ältere Menschen ist.

Die Kosten für Demenz steigen massiv in die Höhe. Allein für das Jahr 2012 errechnete Alzheimer´s Disease International durch Demenz verursachte weltweite direkte und indirekte Kosten von rund 600 Milliarden US-Dollar. Bezogen auf die Europäische Union warnte die Gesellschaft davor, dass die Kosten für Langzeitpflege bis zum Jahr 2060 rund 2,5 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes der EU-Länder ausmachen könnten.

Diabetes 

„Eine „globale Epidemie“ nennt die International Diabetes Federation (IDF) die weltweite Verbreitung von Diabetes. In ihrem Jahresbericht warnt die Organisation davor, dass sich die Stoffwechselerkrankung mit weltweit rund 415 Millionen Betroffenen bzw. 8,8 Prozent der Weltbevölkerung zu einem der größten Gesundheitsprobleme der Welt entwickelt.“

Bei Diabetes handelt es sich um eine gestörte Produktion des für den Zuckerstoffwechsel zentralen körpereigenen Hormons Insulin. Dabei ist der erworbene Diabetes (Typ 2) der am häufigsten auftretenden. Die Ursache ist eine falsche Ernährung, die zu viele einfach ungesättigte Kohlehydrate (Brot, Zucker, Alkohol etc.) enthält.

Die Anzahl nicht diagnostizierter Diabetes-Fälle betrifft 179 Millionen weltweit. die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Antidiabetika auf durchschnittlich 23,16 Euro je Versicherten, wobei sich der Verbrauch seit 1996 nahezu verdoppelt hat. Die direkten Krankheitskosten von Diabetikern können sich dabei auf rund 2.900 Euro pro Patient belaufen.

Sollten die Diabeteszahlen wie von der IDF befürchtet steigen, könnte es im Jahr 2040 weltweit rund 642 Millionen Diabetiker geben und die Prävalenz damit auf durchschnittlich 10,4 Prozent ansteigen. Für das Jahr 2030 rechnet das World Economic Forum daher mit einer Steigerung der weltweiten Krankheitskosten auf rund 740 Milliarden US-Dollar. Nutznießer dieser verheerenden Entwicklung wäre vor allem die globale Pharmaindustrie, die bereits in den vergangenen fünf Jahren die Umsätze im Segment Antidiabetika von 27,1 Milliarden US-Dollar (2008) auf rund 71,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 steigern konnte.
Quelle: Statistika (https://de.statista.com/themen/262/diabetes/)

Bluthochdruck 

In Deutschland sind 36,5% der Bevölkerung mit einem Bluthochdruck gefährdet und  26,1% davon in ärztlicher Behandlung. In den USA nimmt die Zahl der Betroffenen den höchsten Platz ein mit 69,3% der Bevölkerungsanzahl und davon befinden sich 52,5% bereits in medikamentöser Behandlung.

Der globale Umsatz der Pharmaunternehmen beträgt dabei 55,0 Millionen in den USA, 11,5 Millionen in Deutschland, 13,6 Millionen in China.

Der Hauptauslöser für Bluthochdruck ist Stress, ungesunde Nahrung und Darmprobleme. In den meisten Fällen führt er unbehandelt zu Herzerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfällen.

Quelle: Statistika (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/187739/umfrage/bevoelkerungsanteil-mit-bluthochdruck/)

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